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Die etwa 600.000 Einwohner Kretas halten zwar an ihren uralten Traditionen fest, sie sind aber auch weltoffen, an Neuem interessiert und vorallem sehr gastfreundlich.

Der katholische Erzbischof von Athen, L.Petit, gab vor Jahren eine knappe Beschreibung der kretischen Bewohner:

„Ein wirklich wunderbares Volk, das trotzig durch die Abenteuer von 40 Jahrhunderten seine nationalen Eigenheiten und seine reiche Sprache bewahrte: Tapferkeit gemischt mit dem Gefühl der Unabhängigkeit, die sich oft der Starrköpfigkeit annähert, große Lebhaftigkeit, blühende Phantasie, eine bildreiche Sprache, Spontanität und Ungezwungenheit, die Liebe zu jeder Art von Abenteuer, eine unbezwinglicher Freiheitsdrang, der von der unermüdlichen Begierde sich hervorzutun begleitet ist…“

Da es auf Kreta keine Bodenschätze gibt, hat sich auch kaum eine nennenswerte Industrie entwickelt. Mehr als die Hälfte der Landbevölkerung lebt bis heute von der Bewirtschaftung kleiner Felder oder von der Zucht von Schafen, Ziegen, Schweinen und Geflügel. Zunehmend an Bedeutung gewinnt seit etwa zwanzig Jahren auch der Tourismus, der sich inzwischen (neben der Landwirtschaft) zum wichtigsten Erwerbszweig der Insulaner entwickelt hat.

Wenn Sie auf Kreta sind, dürfen Sie nicht versäumen, eines der zahlreichen, kretischen Feste zu besuchen, denn die Kreter feiern außerordentlich gern, pflegen mit großer Hingabe ihre Musik und ihren Tanz. Feiern Sie mit, Gäste sind immer herzlich willkommen! Die Taufen und Hochzeiten sind immer noch Ereignisse von großer Wichtigkeit, und manchmal ist die Begeisterung so groß, daß vor Freude in die Luft geschossen wird. Der Weinlese, die den Herbst einleitet, folgt ein zwangloses Fest an den Destillieranlagen, wo sich beim Brennen des Raki eine willkommene Gelegenheit für ein geselliges Zusammensein bietet. Auch die religiösen Bräuche werden überall noch gepflegt, wobei Weihnachten, Ostern und Maria Himmelfahrt als die wichtigsten kirchlichen Feste gelten. Andere, kleine religiöse Feste, besonders im Sommer, geben Anlaß für lokale Feierlichkeiten. Aber auch das Einbringen landwirtschaftlicher Produkte wird in vielen Dörfern gern als Anlaß zum Feiern genommen.